Augenerkrankungen

Fehlsichtigkeiten

Fehlsichtigkeiten gehören zu den häufigsten Ursachen für unscharfes Sehen.

Hier erfahren Sie, wie sich die verschiedenen Sehfehler bemerkbar machen und 

mit welchen Korrekturmöglichkeiten wir Ihnen helfen können.

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt, ist eine der häufigsten Fehlsichtigkeiten weltweit. Menschen mit Kurzsichtigkeit sehen nahe Objekte meist scharf, während entfernte Gegenstände unscharf erscheinen.

Straßenschilder, Gesichter in größerer Entfernung oder die Anzeige im Kino wirken verschwommen, während Lesen, Smartphone-Nutzung oder Arbeiten im Nahbereich häufig problemlos möglich sind.

Kurzsichtigkeit kann in jedem Lebensalter auftreten, entwickelt sich jedoch häufig bereits im Kindes- oder Jugendalter.

Die typischen Anzeichen einer Kurzsichtigkeit sind:

  • Unscharfes Sehen in der Ferne
  • Schwierigkeiten beim Erkennen von Straßenschildern oder Hausnummern
  • Zusammenkneifen der Augen beim Blick in die Ferne
  • Schnelle Ermüdung der Augen
  • Kopfschmerzen durch angestrengtes Sehen
  • Unsicherheiten beim Autofahren, besonders in der Dämmerung oder nachts

Kinder bemerken eine Kurzsichtigkeit oft selbst nicht. Hinweise können sein, dass sie näher an den Fernseher heranrücken, in der Schule Schwierigkeiten haben, die Tafel zu erkennen oder häufiger über Kopfschmerzen klagen.

Für scharfes Sehen müssen die Lichtstrahlen exakt auf der Netzhaut gebündelt werden.

Bei kurzsichtigen Augen liegt der Brennpunkt jedoch vor der Netzhaut. Dadurch entsteht auf der Netzhaut kein scharfes Bild.

Ursachen können sein:

  • Ein zu lang gewachsener Augapfel
  • Eine zu starke Brechkraft von Hornhaut oder Linse
  • Genetische Veranlagung
  • Umweltfaktoren wie intensive Naharbeit und zu wenig Zeit im Freien

Besonders in den letzten Jahren hat die Zahl kurzsichtiger Menschen weltweit deutlich zugenommen.

Um Kurzsichtigkeit zuverlässig festzustellen, führen wir bei dieoptiker eine umfassende Seh- und Augenanalyse durch. Dabei messen wir nicht nur Ihre Sehstärke, sondern betrachten auch wichtige Werte Ihres Auges, die für eine präzise Versorgung entscheidend sind.

Mit unserer modernen Messtechnik können wir die benötigte Korrektur schnell und exakt bestimmen. Zusätzlich erfassen wir unter anderem die Hornhautbeschaffenheit, die Augenlänge sowie weitere Messwerte, die für die Auswahl der passenden Brille oder Kontaktlinsen hilfreich sind.

Anschließend besprechen wir die Ergebnisse ausführlich mit Ihnen und finden gemeinsam die Lösung, die am besten zu Ihrem Alltag, Ihren Sehgewohnheiten und Ihren persönlichen Anforderungen passt.

Denn gutes Sehen bedeutet nicht nur, in der Ferne scharf zu sehen – sondern in jeder Situation entspannt, sicher und komfortabel.

Die passende Lösung hängt von Ihren Sehgewohnheiten, Ihrem Alltag und Ihren persönlichen Wünschen ab.

Einstärkenbrille

Die klassische Lösung zur Korrektur einer Kurzsichtigkeit.

Geeignet für:

  • Alltag
  • Schule und Studium
  • Beruf
  • Autofahren
  • Freizeit

Vorteil: Klare und scharfe Sicht in der Ferne bei hoher Abbildungsqualität.

Kontaktlinsen

Kontaktlinsen bieten eine flexible Alternative zur Brille.

Geeignet für:

  • Sport
  • Freizeit
  • Beruf
  • aktive Lebensstile

Vorteil: Natürliches Sehen ohne Brillenfassung im Blickfeld.

Gleitsichtbrille

Wenn zusätzlich eine Altersweitsichtigkeit besteht, kann eine Gleitsichtbrille die passende Lösung sein.

Geeignet für:

  • Alltag
  • Beruf
  • Autofahren
  • Lesen

Vorteil: Scharfes Sehen in allen Entfernungen mit nur einer Brille.

Spezielle Myopie-Management-Lösungen für Kinder

Bei Kindern und Jugendlichen kann in bestimmten Fällen eine Versorgung mit speziellen Brillengläsern oder Kontaktlinsen sinnvoll sein, um das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit zu verlangsamen.

Hier beraten wir individuell und orientieren uns an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Eine Kurzsichtigkeit kann sich insbesondere im Kindes- und Jugendalter verändern.

Regelmäßige Sehprüfungen helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Versorgung anzupassen.

Darüber hinaus ermöglicht eine umfassende Analyse, mögliche Auffälligkeiten rechtzeitig zu entdecken und die Sehqualität langfristig zu erhalten.

Jeder Mensch stellt andere Anforderungen an sein Sehen.

Wer viel Auto fährt, hat andere Bedürfnisse als jemand, der überwiegend am Bildschirm arbeitet oder sportlich aktiv ist.

Deshalb nehmen wir uns Zeit für eine ausführliche Beratung. Gemeinsam finden wir heraus, welche Lösung am besten zu Ihrem Alltag, Ihren Sehgewohnheiten und Ihren persönlichen Ansprüchen passt.

Denn gutes Sehen bedeutet nicht nur, scharf zu sehen – sondern sich in jeder Situation sicher, entspannt und wohlzufühlen.

Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Weitsichtigkeit – auch Hyperopie genannt – ist eine Fehlsichtigkeit, bei der nahe Gegenstände unscharf wahrgenommen werden können, während weiter entfernte Objekte oft noch gut erkannt werden.

Viele weitsichtige Menschen bemerken ihre Fehlsichtigkeit zunächst gar nicht. Vor allem in jungen Jahren kann das Auge die fehlende Brechkraft häufig noch ausgleichen. Mit zunehmendem Alter oder bei höheren Werten wird das Sehen in der Nähe jedoch immer anstrengender.

Lesen, Arbeiten am Computer oder der Blick auf das Smartphone können dann zunehmend ermüden und unangenehm werden.

Die Beschwerden hängen von der Stärke der Weitsichtigkeit und vom Alter ab.

Typische Anzeichen können sein:

  • Unscharfes Sehen in der Nähe
  • Schnelle Ermüdung beim Lesen oder Arbeiten am Bildschirm
  • Brennende oder tränende Augen
  • Druckgefühl rund um die Augen
  • Kopfschmerzen nach längerer Naharbeit
  • Häufiges Reiben der Augen
  • Konzentrationsprobleme beim Lesen
  • Verschwommenes Sehen nach längerer Anstrengung

Viele Betroffene berichten, dass sie nach kurzer Zeit eine Pause benötigen, weil sich die Augen „angestrengt“ anfühlen.

Damit wir scharf sehen können, müssen Lichtstrahlen genau auf der Netzhaut gebündelt werden.

Bei einem weitsichtigen Auge liegt dieser Brennpunkt jedoch hinter der Netzhaut. Dadurch muss das Auge ständig zusätzliche Arbeit leisten, um ein scharfes Bild zu erzeugen.

Die häufigste Ursache ist ein etwas zu kurzer Augapfel. Seltener liegt die Ursache in einer zu geringen Brechkraft der Hornhaut oder Augenlinse.

Gerade bei Kindern und jungen Erwachsenen kann das Auge diesen Unterschied oft noch ausgleichen. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Fähigkeit jedoch ab, sodass die Beschwerden deutlicher werden.

Latente Weitsichtigkeit

Bei der latenten Weitsichtigkeit gleicht das Auge die Fehlsichtigkeit durch seine natürliche Fokussierungsfähigkeit selbst aus.

Oft bestehen zunächst keine oder nur geringe Beschwerden. Dennoch kann die ständige Anstrengung zu müden Augen, Kopfschmerzen oder Konzentrationsproblemen führen.

Manifeste Weitsichtigkeit

Hier reicht die natürliche Ausgleichsfähigkeit des Auges nicht mehr aus. Die Fehlsichtigkeit wird deutlich spürbar und das Sehen in der Nähe fällt zunehmend schwerer.

Hohe Weitsichtigkeit

Bei höheren Werten treten Beschwerden häufig bereits in jungen Jahren auf. Oft sind sowohl das Sehen in der Nähe als auch in der Ferne beeinträchtigt.

Eine frühzeitige Versorgung ist hier besonders wichtig, um eine entspannte Sehentwicklung zu unterstützen.

Eine präzise Messung ist die Grundlage für komfortables und entspanntes Sehen.

Bei unserer Sehanalyse prüfen wir unter anderem:

  • Ihre Sehschärfe in Ferne und Nähe
  • die Stärke der Weitsichtigkeit
  • das Zusammenspiel beider Augen
  • die Augenstellung
  • das Kontrastsehen
  • Ihre individuellen Sehgewohnheiten

Mit unserem modernen Visionix VX120 Messsystem erfassen wir zahlreiche wichtige Daten Ihres Auges objektiv und berührungslos.

Dabei können unter anderem Informationen über:

  • die vorhandene Fehlsichtigkeit
  • die Hornhaut
  • die Pupillen
  • die Augenachsen
  • verschiedene biometrische Werte

ermittelt werden.

Die Messergebnisse liefern wertvolle Hinweise und bilden zusammen mit der subjektiven Sehanalyse die Grundlage für eine individuell abgestimmte Versorgung.

Denn nicht jeder Mensch liest, arbeitet oder lebt auf dieselbe Weise – und genau deshalb sollte auch die Lösung individuell sein.

Brillen

Die häufigste Versorgung erfolgt mit individuell angepassten Brillengläsern. Sie unterstützen das Auge dabei, Lichtstrahlen wieder exakt auf der Netzhaut zu bündeln.

Je nach Bedarf kommen unterschiedliche Glasarten zum Einsatz:

  • Einstärkengläser für Ferne oder Nähe
  • Arbeitsplatzgläser für Bildschirm- und Büroarbeit
  • Gleitsichtgläser bei zusätzlicher Altersweitsichtigkeit

Kontaktlinsen

Auch Kontaktlinsen können eine Weitsichtigkeit sehr gut korrigieren.

Je nach Sehbedarf stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Tageslinsen
  • Monatslinsen
  • Multifokale Kontaktlinsen
  • Individuell angepasste Speziallinsen

Kontaktlinsen bieten ein großes Sichtfeld und eignen sich besonders gut für aktive Menschen.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern bleibt eine Weitsichtigkeit häufig lange unentdeckt, da junge Augen viel ausgleichen können.

Treten Beschwerden, Konzentrationsprobleme oder Auffälligkeiten beim Lesen auf, kann eine genaue Überprüfung der Sehfunktion sinnvoll sein.

Da Weitsichtigkeit meist angeboren ist, lässt sich ihre Entstehung nicht verhindern.

Regelmäßige Sehprüfungen helfen jedoch dabei, eine bestehende Weitsichtigkeit frühzeitig zu erkennen und die Augen dauerhaft zu entlasten.

Besonders bei Kindern können regelmäßige Kontrollen wichtig sein, da Beschwerden oft nicht sofort auffallen.

Weitsichtigkeit bleibt häufig lange unbemerkt, da das Auge die Fehlsichtigkeit zunächst selbst ausgleichen kann. Mit der Zeit führt diese zusätzliche Anstrengung jedoch oft zu müden Augen, Kopfschmerzen oder Problemen beim Lesen und Arbeiten in der Nähe.

Mit der passenden Brille oder den richtigen Kontaktlinsen lässt sich die Sehqualität meist deutlich verbessern.

Gemeinsam finden wir die Lösung, die zu Ihren Augen, Ihrem Alltag und Ihren Sehansprüchen passt – damit entspanntes und komfortables Sehen selbstverständlich wird.

Myopie-Management bei Kindern

Myopie (Kurzsichtigkeit) bedeutet, dass entfernte Objekte unscharf wahrgenommen werden, während nahe Gegenstände klar erkennbar bleiben. Die Kurzsichtigkeit entsteht meist dadurch, dass der Augapfel zu lang wächst. Besonders bei Kindern nimmt die Zahl kurzsichtiger Menschen weltweit deutlich zu.

Als wichtige Einflussfaktoren gelten:

  • Längere Zeit an Smartphones, Tablets und Computern
  • Weniger Aufenthalt im Freien bei Tageslicht
  • Viele Naharbeiten wie Lesen oder Hausaufgaben
  • Veränderte Freizeitgewohnheiten

Je früher eine Kurzsichtigkeit beginnt, desto stärker kann sie im Laufe der Jahre werden.

Eine hohe Kurzsichtigkeit bedeutet nicht nur dickere Brillengläser. Mit steigender Myopie erhöht sich langfristig auch das Risiko für bestimmte Augenerkrankungen wie:

  • Netzhautablösung
  • Grüner Star (Glaukom)
  • Makulaveränderungen
  • Frühzeitige Linsentrübungen

Deshalb ist es sinnvoll, das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit möglichst früh zu verlangsamen.

Heute stehen verschiedene wissenschaftlich untersuchte Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Spezielle Myopie-Brillengläser
  • Spezielle Kontaktlinsen
  • Orthokeratologie-Linsen (Nachtlinsen)
  • Regelmäßige Verlaufskontrollen

Welche Lösung geeignet ist, hängt vom Alter, den Sehwerten und den individuellen Bedürfnissen des Kindes ab.

 

Moderne Myopie-Gläser korrigieren nicht nur die aktuelle Sehschwäche. Sie erzeugen zusätzlich spezielle optische Bereiche, die das Längenwachstum des Auges beeinflussen können.

Studien zeigen, dass sich das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit dadurch bei vielen Kindern deutlich verlangsamen lässt.

Wir analysieren:

  • Die aktuellen Sehwerte
  • Die Entwicklung der Kurzsichtigkeit
  • Sehgewohnheiten und Bildschirmzeiten
  • Freizeitaktivitäten und Alltag

Anschließend empfehlen wir die passende Versorgung und begleiten die Entwicklung mit regelmäßigen Kontrollen.

Je früher eine zunehmende Kurzsichtigkeit erkannt wird, desto besser kann ihr Fortschreiten beeinflusst werden. Moderne Myopie-Management-Konzepte bieten heute wirksame Möglichkeiten, die Augengesundheit von Kindern langfristig zu unterstützen.

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Eine Hornhautverkrümmung – auch Astigmatismus genannt – gehört zu den häufigsten Fehlsichtigkeiten überhaupt. Viele Menschen haben sie von Geburt an, ohne es zunächst zu bemerken.

Bei einem Auge ohne Hornhautverkrümmung werden Lichtstrahlen präzise in einem Punkt auf der Netzhaut gebündelt. Ist die Hornhaut jedoch unterschiedlich stark gekrümmt, gelingt diese Bündelung nicht mehr perfekt. Das Bild wirkt unscharf, verzerrt oder weniger kontrastreich.

Eine Hornhautverkrümmung kann allein auftreten oder gemeinsam mit einer Kurz- oder Weitsichtigkeit bestehen. Sie ist keine Krankheit, sondern meist eine natürliche Formvariante des Auges.

Nicht jede Hornhautverkrümmung verursacht sofort Beschwerden. Je stärker sie ausgeprägt ist, desto deutlicher werden die Auswirkungen auf das Sehen.

Typische Anzeichen können sein:

  • Unscharfes Sehen in der Ferne und/oder Nähe
  • Verzerrte Konturen und Linien
  • Verschwommen wirkende Schrift
  • Schwierigkeiten beim Erkennen feiner Details
  • Schnelle Ermüdung der Augen
  • Augenbrennen oder Druckgefühl
  • Kopfschmerzen nach längerer Konzentration
  • Erhöhte Blendempfindlichkeit, besonders nachts
  • Unsicherheit beim Autofahren in der Dämmerung

Viele Betroffene beschreiben das Gefühl, dass das Sehen „nie ganz scharf“ wird.

Für scharfes Sehen müssen Hornhaut und Augenlinse das einfallende Licht exakt bündeln. Die Hornhaut ist normalerweise gleichmäßig gewölbt. Bei einer Hornhautverkrümmung ist diese Wölbung jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt.

Vereinfacht kann man sich den Unterschied wie einen Vergleich zwischen einem Fußball und einem Rugbyball vorstellen. Während ein Fußball in alle Richtungen gleichmäßig rund ist, besitzt ein Rugbyball unterschiedliche Krümmungen. Dadurch wird das Licht unterschiedlich gebrochen.

In den meisten Fällen ist eine Hornhautverkrümmung angeboren und verändert sich im Laufe des Lebens nur wenig.

Reguläre Hornhautverkrümmung

Die reguläre Hornhautverkrümmung ist die häufigste Form. Dabei verlaufen die Hauptkrümmungen der Hornhaut gleichmäßig und in einer festen Achslage.

Diese Form lässt sich in der Regel sehr gut mit Brillengläsern oder Kontaktlinsen korrigieren.

 

Irreguläre Hornhautverkrümmung

Bei einer irregulären Hornhautverkrümmung ist die Hornhautoberfläche unregelmäßig geformt. Die Lichtbrechung erfolgt dadurch nicht gleichmäßig, was zu stärkeren Verzerrungen führen kann.

Mögliche Ursachen sind:

  • Verletzungen der Hornhaut
  • Narbenbildungen
  • Entzündungen
  • Operative Eingriffe
  • Hornhauterkrankungen wie Keratokonus

Bei dieser Form reichen herkömmliche Brillengläser manchmal nicht aus. Häufig kommen spezielle Kontaktlinsen oder weiterführende augenärztliche Untersuchungen zum Einsatz.

Eine exakte Messung ist entscheidend, um die optimale Korrektur zu finden.

Bei unserer umfassenden Sehanalyse prüfen wir unter anderem:

  • Ihre Sehschärfe in Ferne und Nähe
  • Stärke und Achslage der Hornhautverkrümmung
  • das Zusammenspiel beider Augen
  • die Augenstellung
  • das Kontrastsehen
  • Ihre individuellen Sehgewohnheiten

Mit unserem modernen Visionix VX120 Messsystem erfassen wir zahlreiche wichtige Daten Ihres Auges objektiv und berührungslos.

Dabei können unter anderem Informationen über:

  • die Form und Krümmung der Hornhaut
  • die Brechkraft des Auges
  • die Pupillen
  • die Augenachsen
  • verschiedene biometrische Werte

ermittelt werden.

Die Messergebnisse liefern wertvolle Hinweise und bilden zusammen mit der subjektiven Sehanalyse die Grundlage für eine individuell abgestimmte Versorgung.

Denn nicht jede Hornhautverkrümmung ist gleich – und nicht jeder Mensch stellt dieselben Anforderungen an gutes Sehen.

Brillen

Die häufigste Versorgung erfolgt mit speziell berechneten Brillengläsern. Diese gleichen die ungleichmäßige Lichtbrechung aus und sorgen für ein klares, entspanntes Sehen.

Je nach Bedarf kommen unterschiedliche Glasarten zum Einsatz:

  • Einstärkengläser für Ferne oder Nähe
  • Arbeitsplatzgläser für Bildschirm- und Büroarbeit
  • Gleitsichtgläser für scharfes Sehen in allen Entfernungen

Kontaktlinsen

Auch Kontaktlinsen können eine Hornhautverkrümmung sehr gut korrigieren.

Je nach Ausprägung eignen sich:

  • Torische weiche Kontaktlinsen
  • Formstabile Kontaktlinsen
  • Individuell angefertigte Speziallinsen

Besonders bei höheren oder unregelmäßigen Hornhautverkrümmungen ermöglichen formstabile Kontaktlinsen oft hervorragende Sehergebnisse.

 

Laserbehandlungen und operative Verfahren

In bestimmten Fällen kann eine operative Korrektur oder eine Augenlaserbehandlung infrage kommen. Ob diese Möglichkeiten geeignet sind, muss individuell durch einen Augenarzt oder Augenchirurgen beurteilt werden.

Da die meisten Hornhautverkrümmungen angeboren sind, lässt sich ihre Entstehung nicht verhindern.

Regelmäßige Augen- und Sehprüfungen helfen jedoch dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die optimale Korrektur sicherzustellen.

Ein guter Schutz der Augen vor Verletzungen sowie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen tragen ebenfalls zur langfristigen Augengesundheit bei.

Eine Hornhautverkrümmung ist weit verbreitet und in den meisten Fällen problemlos korrigierbar. Mit der passenden Brille oder den richtigen Kontaktlinsen lässt sich die Sehqualität oft deutlich verbessern.

Gemeinsam finden wir die Lösung, die zu Ihren Augen, Ihrem Alltag und Ihren persönlichen Sehansprüchen passt – damit Sie in jeder Situation entspannt und komfortabel sehen können.

Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)

Altersweitsichtigkeit, auch Presbyopie genannt, ist ein ganz natürlicher Teil des Älterwerdens. Sie betrifft nahezu jeden Menschen – unabhängig davon, ob bereits eine Brille getragen wird oder nicht.

Während wir in jungen Jahren problemlos zwischen Nähe und Ferne wechseln können, verliert die Augenlinse im Laufe des Lebens langsam ihre Elastizität. Dadurch fällt es zunehmend schwerer, nahe Objekte scharf zu erkennen. Das Lesen einer Zeitung, das Schreiben einer Nachricht auf dem Smartphone oder feine Handarbeiten werden anstrengender.

Wichtig zu wissen: Altersweitsichtigkeit ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Alterungsprozess des Auges.

Die ersten Anzeichen treten häufig zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr auf.

Typische Beschwerden sind:

  • Texte müssen weiter weg gehalten werden, um sie scharf lesen zu können
  • Kleingedrucktes wird unscharf
  • Die Augen ermüden schneller bei Naharbeiten
  • Lesen bei schwachem Licht wird zunehmend schwieriger
  • Kopfschmerzen oder Augenbrennen nach längeren Bildschirm- oder Lesezeiten
  • Der Wechsel zwischen Ferne und Nähe dauert länger

Viele Menschen bemerken zunächst, dass ihre Arme „zu kurz werden“. Tatsächlich versucht das Auge lediglich, den größeren Leseabstand auszugleichen.

Für scharfes Sehen in der Nähe verändert die natürliche Augenlinse normalerweise ihre Form. Dieser Vorgang wird Akkommodation genannt.

Mit zunehmendem Alter wird die Linse jedoch fester und weniger flexibel. Gleichzeitig nimmt die Fähigkeit des Augenmuskels ab, die Linse ausreichend zu verformen. Die Folge: Das Auge kann sich nicht mehr genügend auf nahe Entfernungen einstellen.

Dieser Prozess beginnt bereits in jungen Jahren, wird aber meist erst ab dem vierten Lebensjahrzehnt spürbar.

In unserem Geschäft untersuchen wir nicht nur die Sehschärfe, sondern betrachten das Sehen ganzheitlich.

Bei der Analyse prüfen wir unter anderem:

  • Ihre Sehschärfe in Ferne und Nähe
  • die benötigte Nahkorrektion
  • das Zusammenspiel beider Augen
  • die Augenstellung
  • das Kontrastsehen
  • individuelle Sehgewohnheiten und Arbeitsabstände

Mit unserem modernen Visionix VX120 Messsystem erfassen wir zahlreiche wichtige Daten Ihres Auges objektiv und berührungslos.

Dabei können unter anderem Informationen über:

  • die vorhandene Fehlsichtigkeit
  • die Hornhaut
  • die Pupillen
  • die Augenachsen
  • verschiedene biometrische Werte

ermittelt werden.

Die Messergebnisse liefern wertvolle Hinweise und bilden zusammen mit der subjektiven Sehanalyse die Grundlage für eine individuell abgestimmte Versorgung.

Denn nicht jeder Mensch liest, arbeitet oder lebt auf dieselbe Weise – und genau deshalb sollte auch die Lösung individuell sein.

Die passende Lösung hängt von Ihren Sehaufgaben, Ihrem Alltag und Ihren persönlichen Vorlieben ab.

Lesebrille

Die klassische Lesebrille ist speziell für die Nähe ausgelegt.

Geeignet für:

  • Bücher und Zeitungen
  • Smartphone und Tablet
  • Handarbeiten
  • kurze Naharbeiten

Vorteil: Einfach, unkompliziert und kostengünstig.

Arbeitsplatzbrille

Wer täglich viele Stunden am Bildschirm arbeitet, profitiert häufig von einer speziellen Bildschirm- oder Arbeitsplatzbrille.

Geeignet für:

  • Computerarbeit
  • Büro
  • Praxis
  • Werkstatt
  • Kasse oder Empfang

Vorteil: Entspanntes Sehen im Nah- und Zwischenbereich ohne unnatürliche Kopfhaltung.

Gleitsichtbrille

Die Gleitsichtbrille ermöglicht stufenloses Sehen von der Ferne bis in die Nähe.

Geeignet für:

  • Autofahren
  • Einkaufen
  • Lesen
  • Beruf und Freizeit
  • Vorteil: Nur eine Brille für nahezu alle Entfernungen.

Moderne Gleitsichtgläser werden individuell auf Ihre Augen, Ihre Fassung und Ihre Sehgewohnheiten angepasst und bieten heute einen deutlich höheren Sehkomfort als noch vor wenigen Jahren.

Nahkomfort- und Raumgläser

Diese Gläser schließen die Lücke zwischen Lesebrille und Gleitsichtbrille.

Geeignet für:

  • Gespräche am Tisch
  • Kochen
  • Büroarbeit
  • Tätigkeiten in Räumen

Vorteil: Große Sehbereiche im Nah- und Zwischenbereich.

Bifokalbrille

Brillengläser mit zwei unterschiedlichen Zonen für Nah- und Fernsicht.

Kann in manchen Fällen eine passende Lösung sein. Harte Trennkanten mit Bildsprung, dafür jedoch geringe Abbildungsfehler im Randbereich.

Trifokalbrille

Drei unterschiedliche Zonen für Fern-, Zwischen- und Nahsicht.

Harte Trennkanten zwischen den einzelnen Sehbereichen.

Multifokale Kontaktlinsen

Auch Kontaktlinsenträger müssen auf gutes Sehen in der Nähe nicht verzichten.

Multifokale Kontaktlinsen ermöglichen gleichzeitig gutes Sehen in:

  • Ferne
  • Zwischenbereich
  • Nähe

Sie eignen sich besonders für aktive Menschen, Sportler oder alle, die möglichst unabhängig von einer Brille bleiben möchten.

Die beste Versorgung hängt immer von Ihrem Alltag ab.

Jemand, der täglich viele Stunden am Computer arbeitet, benötigt oft eine andere Lösung als jemand, der viel Auto fährt, liest oder handwerklich tätig ist.

Deshalb nehmen wir uns Zeit für eine ausführliche Beratung. Gemeinsam finden wir heraus, welche Sehbereiche für Sie besonders wichtig sind und welche Brillen- oder Kontaktlinsenlösung Ihren Alltag spürbar angenehmer macht.

Denn gutes Sehen bedeutet nicht nur scharf zu sehen – sondern entspannt, komfortabel und natürlich durch den Tag zu gehen.

Sehprobleme

Nachtblindheit (Nyktalopie)

Viele Menschen kennen die Situation:

Tagsüber sehen sie problemlos, doch sobald die Dämmerung einsetzt, wird das Sehen anstrengender. Straßenschilder erscheinen später, Kontraste verschwinden, entgegenkommende Scheinwerfer blenden stärker und das Autofahren bei Nacht fühlt sich unsicherer an.

Nicht immer steckt dahinter eine echte Nachtblindheit. Häufig handelt es sich um eine verminderte Sehfähigkeit bei schlechten Lichtverhältnissen, eine erhöhte Blendempfindlichkeit oder eine Sehkorrektion, die tagsüber gut funktioniert, nachts jedoch an ihre Grenzen stößt.

Dennoch lohnt es sich, solchen Veränderungen Aufmerksamkeit zu schenken.

Unter Nachtblindheit versteht man eine eingeschränkte Fähigkeit des Auges, sich an Dunkelheit anzupassen.

Während gesunde Augen auch bei wenig Licht noch ausreichend Informationen verarbeiten können, fällt dies Betroffenen deutlich schwerer. Das Sehen in der Dämmerung oder Dunkelheit ist erschwert und die Orientierung wird anstrengender.

Ein kleines Beispiel:

Sie fahren abends auf einer Landstraße. Während andere Verkehrsteilnehmer Straßenschilder, Fahrbahnmarkierungen oder Fußgänger bereits erkennen, benötigen Ihre Augen deutlich länger, um sich an die Lichtverhältnisse anzupassen.

Entgegenkommende Scheinwerfer blenden stärker und nach dem Blick in einen Rückspiegel dauert es länger, bis Sie wieder klar sehen.

Genau solche Situationen können Hinweise auf Probleme beim Dämmerungs- oder Nachtsehen sein.

Angeborene Nachtblindheit

Diese Form ist genetisch bedingt und besteht meist bereits seit der Kindheit. Die Betroffenen haben häufig ihr ganzes Leben Schwierigkeiten beim Sehen in der Dunkelheit.

Erworbene Nachtblindheit

Diese Form entwickelt sich erst im Laufe des Lebens. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein und reichen von Veränderungen am Auge bis hin zu Stoffwechsel- oder Allgemeinerkrankungen.

Typische Beschwerden können sein:

  • Unsicheres Sehen in der Dämmerung
  • Schwierigkeiten bei Nachtfahrten
  • Verzögerte Anpassung beim Wechsel von hell nach dunkel
  • Verminderte Wahrnehmung von Kontrasten
  • Schlechteres Erkennen von Hindernissen oder Unebenheiten
  • Erhöhte Blendempfindlichkeit durch Scheinwerfer oder Straßenbeleuchtung
  • Unsicherheit auf schlecht beleuchteten Wegen
  • Orientierungsprobleme in dunklen Räumen
  • Schnelle Ermüdung der Augen bei Dunkelheit

Viele Betroffene berichten, dass sie sich nachts deutlich unsicherer fühlen als tagsüber.

Die Ursachen sind vielfältig und sollten immer individuell betrachtet werden.

Veränderungen der Netzhaut

Bestimmte Netzhauterkrankungen können die Funktion der lichtempfindlichen Sehzellen beeinträchtigen.

Dazu gehören beispielsweise Erkrankungen wie die Retinitis pigmentosa oder altersbedingte Veränderungen der Netzhaut.

Grauer Star

Bei einem Grauen Star wird die Augenlinse zunehmend trüber. Das Licht wird stärker gestreut, wodurch Blendung zunimmt und das Sehen bei Dunkelheit schwieriger werden kann.

Fehlsichtigkeiten

Nicht optimal korrigierte Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmungen oder geringe Unterschiede zwischen beiden Augen können die Sehqualität bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich beeinträchtigen.

Stoffwechsel und Ernährung

Vitamin A spielt eine wichtige Rolle für die Funktion bestimmter Sehzellen der Netzhaut. Ein ausgeprägter Mangel kann die Dunkelanpassung verschlechtern.

Allgemeine Erkrankungen

Auch Erkrankungen wie Diabetes oder bestimmte Medikamente können Einfluss auf die Funktion der Netzhaut und die Anpassung an Dunkelheit haben.

Viele Menschen wundern sich, warum sie tagsüber gut sehen, nachts jedoch deutlich mehr Probleme haben.

Der Grund liegt häufig in der Pupille.

Bei Helligkeit ist die Pupille klein. Dadurch werden kleine optische Fehler des Auges oft teilweise ausgeblendet. In der Dunkelheit erweitert sich die Pupille, damit mehr Licht ins Auge gelangen kann.

Durch diese größere Öffnung werden jedoch auch kleine Abbildungsfehler sichtbarer. Selbst geringe Fehlsichtigkeiten oder optische Unregelmäßigkeiten können nachts stärker auffallen als am Tag.

Deshalb betrachten wir bei der Analyse nicht nur Ihre Sehstärke, sondern auch das Verhalten Ihrer Augen unter unterschiedlichen Lichtbedingungen.

Bei unserer Sehanalyse betrachten wir nicht nur die Sehschärfe bei Tageslicht.

Je nach Beschwerden prüfen wir unter anderem:

  • die aktuelle Brillenkorrektion
  • das Kontrastsehen
  • mögliche Blendempfindlichkeiten
  • die Sehqualität bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen
  • individuelle Sehprobleme bei Nachtfahrten

Mit unserem modernen Visionix VX120 Messsystem erfassen wir zusätzlich zahlreiche wichtige Daten Ihres Auges objektiv und berührungslos.

Dabei können unter anderem Informationen über:

  • die Brechkraft des Auges
  • die Hornhaut
  • die Pupillengröße bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen
  • die Augenachsen
  • verschiedene biometrische Werte

ermittelt werden.

Diese Daten helfen uns dabei, mögliche Ursachen für Einschränkungen beim Nachtsehen besser zu verstehen und die optimale Versorgung zu finden.

Sollten sich Auffälligkeiten zeigen, empfehlen wir gegebenenfalls eine weiterführende augenärztliche Untersuchung.

Die passende Lösung hängt immer von der Ursache ab.

 

Optimierung der Brillenkorrektion

Bereits kleine Veränderungen der Sehstärke können die Sehqualität bei Dämmerung und Dunkelheit deutlich verbessern.

 

Individuell berechnete Brillengläser

Moderne Brillengläser berücksichtigen heute deutlich mehr als nur die reine Sehstärke. Individuelle Messwerte, Sehgewohnheiten und das Verhalten der Augen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen können in die Glasberechnung einfließen.

 

Spezielle Gleitsichtgläser

Gerade bei Gleitsichtträgern können nachts zusätzliche Herausforderungen entstehen. Hochwertige, individuell angepasste Gleitsichtgläser sorgen häufig für ruhigere Abbildungen, bessere Kontraste und ein entspannteres Sehen.

 

Hochwertige Entspiegelungen

Moderne Premium-Entspiegelungen reduzieren störende Reflexe auf der Glasoberfläche und können Blendungen durch Scheinwerfer, Straßenbeleuchtung oder nasse Fahrbahnen deutlich verringern.

Dadurch werden Kontraste häufig angenehmer wahrgenommen und das Sehen wirkt entspannter.

 

Spezielle Filterlösungen

In bestimmten Situationen können individuell angepasste Filtergläser helfen, Blendungen angenehmer zu machen und die Wahrnehmung von Kontrasten zu unterstützen.

 

Behandlung möglicher Ursachen

Liegt eine Erkrankung zugrunde, sollte diese durch einen Augenarzt abgeklärt und behandelt werden.

Nicht jede Ursache lässt sich verhindern. Dennoch können einige Maßnahmen helfen, die Augengesundheit langfristig zu unterstützen:

  • Regelmäßige Augen- und Sehprüfungen
  • Gute UV-Schutzgläser bei starker Sonneneinstrahlung
  • Ausgewogene Ernährung
  • Optimale Brillenkorrektion
  • Frühzeitige Kontrolle bei Veränderungen des Sehens

Schwierigkeiten beim Sehen in der Dämmerung oder Dunkelheit sind keine Seltenheit. Häufig steckt keine echte Nachtblindheit dahinter, dennoch sollten Veränderungen des Nachtsehens ernst genommen werden.

Mit einer gründlichen Analyse, modernen Messtechnologien und individuell angepassten Brillengläsern lassen sich viele Ursachen erkennen und häufig deutlich verbessern.

Denn sicheres Sehen endet nicht bei Tageslicht – sondern begleitet uns idealerweise auch dann, wenn es dunkel wird.

Digitaler Augenstress (Digital Eye Strain)

Viele Menschen verbringen täglich mehrere Stunden vor Computer, Smartphone oder Tablet. Die Folge können müde, trockene oder gereizte Augen sein. Fachleute sprechen dann von digitalem Augenstress oder Computer Vision Syndrome.

Typische Symptome sind:

  • Trockene oder brennende Augen
  • Verschwommenes Sehen
  • Müde Augen
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsprobleme
  • Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich

Die Beschwerden treten oft besonders nach langen Bildschirmzeiten auf.

Beim Blick auf digitale Bildschirme blinzeln wir deutlich seltener als normalerweise. Dadurch wird der Tränenfilm schlechter verteilt und die Augen trocknen schneller aus.

Zusätzlich müssen die Augen ständig zwischen verschiedenen Entfernungen und Bildschirmbereichen fokussieren.

Digitaler Augenstress betrifft:

  • Büroangestellte
  • Schüler und Studenten
  • Homeoffice-Nutzer
  • Gamer
  • Menschen mit langen Smartphone-Nutzungszeiten

Auch bereits vorhandene Sehfehler können die Beschwerden verstärken.

Bildschirmbrillen werden individuell auf die Arbeitsentfernung abgestimmt.

Sie können helfen:

  • Die Augen zu entlasten
  • Eine entspanntere Körperhaltung einzunehmen
  • Kopf- und Nackenschmerzen zu reduzieren
  • Das Sehen am Arbeitsplatz angenehmer zu gestalten

Hilfreiche Maßnahmen sind:

  • Regelmäßige Pausen nach der 20-20-20-Regel
  • Ausreichend blinzeln
  • Gute Beleuchtung am Arbeitsplatz
  • Richtiger Bildschirmabstand
  • Regelmäßige Sehkontrollen

Bereits kleine Veränderungen können die Belastung deutlich reduzieren.

Digitaler Augenstress ist heute weit verbreitet. Mit der passenden Sehkorrektur, ergonomischen Arbeitsplatzlösungen und einigen einfachen Gewohnheiten lassen sich viele Beschwerden wirksam reduzieren und die Augen langfristig entlasten.

Lichtempfindlichkeit (Photophobie) und Migräne

Licht begleitet uns durch den ganzen Tag. Für viele Menschen ist es selbstverständlich, für andere kann es jedoch zur echten Herausforderung werden.

Helles Sonnenlicht, LED-Beleuchtung, Bildschirmarbeit oder stark wechselnde Lichtverhältnisse können bei manchen Menschen Beschwerden auslösen oder verstärken. Die Augen fühlen sich schnell überfordert an, das Sehen wird anstrengend und die Konzentration fällt schwerer.

Besonders Menschen mit Lichtempfindlichkeit oder Migräne berichten häufig, dass bestimmte Lichtquellen ihren Alltag erheblich beeinflussen.

Spezielle Lichtfiltergläser können dabei helfen, störende Lichtreize zu reduzieren und das Sehen angenehmer zu gestalten.

Lichtempfindlichkeit – auch Photophobie genannt – beschreibt eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Lichtreizen. Dabei wird Licht nicht zwangsläufig als heller wahrgenommen, sondern häufig als unangenehm oder belastend empfunden.

Die Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein.

 

Leichte Lichtempfindlichkeit

Helles Sonnenlicht oder starke Reflexionen werden als unangenehm empfunden. Die Beschwerden treten meist nur in bestimmten Situationen auf.

 

Mittlere Lichtempfindlichkeit

Bereits normale Beleuchtung in Büros, Geschäften oder öffentlichen Gebäuden kann zu Augenbrennen, vermehrtem Blinzeln oder schneller Ermüdung führen.

 

Ausgeprägte Lichtempfindlichkeit

Selbst gedämpfte Beleuchtung oder längere Bildschirmarbeit können Beschwerden verursachen. Viele Betroffene meiden helle Umgebungen oder fühlen sich durch Licht im Alltag stark eingeschränkt.

Die Symptome sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Häufig berichten Betroffene über:

  • Blendempfindlichkeit
  • Brennende oder tränende Augen
  • Druckgefühl rund um die Augen
  • Häufiges Zusammenkneifen der Augen
  • Schnelle Ermüdung beim Sehen
  • Konzentrationsprobleme
  • Unscharfes oder verschwommenes Sehen bei hellem Licht
  • Kopfschmerzen
  • Migräneattacken
  • Beschwerden bei Bildschirmarbeit oder künstlicher Beleuchtung

Nicht jede Lichtempfindlichkeit bedeutet automatisch, dass eine Erkrankung vorliegt. Dennoch sollten neu auftretende oder starke Beschwerden immer abgeklärt werden.

Lichtempfindlichkeit kann viele verschiedene Ursachen haben. Häufig wirken mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen.

Augenbedingte Ursachen
  • Trockene Augen
  • Reizungen oder Entzündungen der Augenoberfläche
  • Hornhautverletzungen oder Hornhauterkrankungen
  • Augeninfektionen
  • Veränderungen der Augenlinse, beispielsweise bei einem Grauen Star
  • Erweiterte Pupillen durch Medikamente oder andere Einflüsse
Neurologische Ursachen

Eine der häufigsten Ursachen für Lichtempfindlichkeit ist Migräne. Viele Betroffene reagieren während oder zwischen den Attacken besonders sensibel auf Lichtreize.

Auch nach Gehirnerschütterungen oder Schädelverletzungen kann die Verarbeitung von Licht vorübergehend verändert sein.

Individuelle Einflüsse
  • Hormonelle Veränderungen
  • Sehr helle Augenfarben
  • Bestimmte Augenerkrankungen
  • Individuelle Unterschiede in der Lichtverarbeitung
Umweltfaktoren
  • Lange Bildschirmzeiten
  • Intensive Naharbeit
  • LED-Beleuchtung
  • Blendende Lichtquellen
  • Hohe UV-Belastung
  • Häufig wechselnde Lichtverhältnisse

Spezielle Lichtfiltergläser wurden entwickelt, um bestimmte Lichtanteile gezielt zu reduzieren, die von Betroffenen häufig als besonders störend empfunden werden.

Dabei geht es nicht einfach darum, das Sehen dunkler zu machen. Vielmehr werden ausgewählte Wellenlängen des Lichts gefiltert, während andere Lichtanteile möglichst natürlich erhalten bleiben.

Viele Träger berichten von:

  • angenehmerem Sehen
  • weniger Blendung
  • besserem Sehkomfort am Bildschirm
  • geringerer visueller Ermüdung
  • entspannterem Arbeiten und Lesen

Wichtig zu wissen: Lichtfiltergläser stellen keine medizinische Behandlung dar und können Migräne oder andere Erkrankungen nicht heilen. Sie können jedoch helfen, bestimmte Lichtreize zu reduzieren und den Alltag angenehmer zu gestalten.

 

Acunis Lichtfiltergläser

Mit den speziellen Acunis Lichtfiltergläsern stehen moderne Filterlösungen zur Verfügung, die gezielt für Menschen mit Lichtempfindlichkeit und migränebedingten Beschwerden entwickelt wurden.

Da jeder Mensch Licht unterschiedlich wahrnimmt, gibt es nicht den einen Filter, der für alle gleichermaßen geeignet ist. Unterschiedliche Filterstärken und Filterfarben ermöglichen eine individuelle Anpassung an die persönlichen Bedürfnisse.

Ziel ist es, den Sehkomfort zu verbessern und belastende Lichtsituationen im Alltag besser bewältigen zu können.

Der wichtigste Schritt ist zunächst ein ausführliches Gespräch.

Gemeinsam besprechen wir:

  • Wann die Beschwerden auftreten
  • Welche Lichtquellen als besonders belastend empfunden werden
  • Ob Migräne oder Kopfschmerzen eine Rolle spielen
  • Welche Sehaufgaben im Alltag besonders anstrengend sind

Anschließend können verschiedene Filterlösungen ausprobiert und miteinander verglichen werden.

Unser Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die sich in Ihrem Alltag natürlich und angenehm anfühlt.

Lichtempfindlichkeit kann die Lebensqualität erheblich beeinflussen. Ob bei Bildschirmarbeit, künstlicher Beleuchtung, Sonnenlicht oder im Zusammenhang mit Migräne – spezielle Lichtfiltergläser können helfen, störende Lichtreize zu reduzieren und das Sehen entspannter zu gestalten.

Gemeinsam finden wir heraus, welche Lösung zu Ihren Augen, Ihren Sehgewohnheiten und Ihrem Alltag passt.

Hinweis: Lichtempfindlichkeit kann unterschiedliche Ursachen haben. Bei neu auftretenden, starken oder anhaltenden Beschwerden empfehlen wir grundsätzlich eine augenärztliche oder medizinische Abklärung.

Trockene Augen

Trockene Augen gehören zu den häufigsten Beschwerden am Auge und können Menschen jeden Alters betreffen. Sie entstehen, wenn das Auge nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit versorgt wird oder der Tränenfilm nicht die notwendige Qualität besitzt.

Der Tränenfilm hat wichtige Aufgaben: Er hält die Augenoberfläche feucht, schützt vor Umwelteinflüssen und sorgt für eine klare Sicht. Ist dieses empfindliche Gleichgewicht gestört, können unangenehme Beschwerden entstehen.

Trockene Augen sind keine Seltenheit und werden durch moderne Lebensgewohnheiten wie intensive Bildschirmarbeit zusätzlich begünstigt.

Die Beschwerden können sehr unterschiedlich ausfallen und reichen von gelegentlichem Unwohlsein bis hin zu dauerhaft gereizten Augen.

Typische Anzeichen sind:

  • Brennen oder Stechen der Augen
  • Fremdkörpergefühl („Sandkorngefühl“)
  • Juckreiz
  • Gerötete Augen
  • Müde oder schwere Augen
  • Verschwommenes Sehen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Häufiges Blinzeln
  • Tränende Augen als Reaktion auf die Reizung

Viele Betroffene sind überrascht, dass trockene Augen sogar zu vermehrtem Tränenfluss führen können. Das Auge versucht dabei, die Reizung durch zusätzliche Tränen auszugleichen.

 

Im Rahmen unserer Seh- und Augenanalyse betrachten wir Ihre Beschwerden und prüfen verschiedene Faktoren, die Einfluss auf den Tränenfilm und den Sehkomfort haben können.

Dabei berücksichtigen wir unter anderem:

  • Ihre individuellen Sehgewohnheiten
  • Bildschirmzeiten und Arbeitsbedingungen
  • Kontaktlinsennutzung
  • Auffälligkeiten an der Augenoberfläche
  • Sehschärfe und Sehkomfort

Mit unserer modernen Messtechnik und einer ausführlichen Beratung können wir mögliche Ursachen besser einschätzen und geeignete Maßnahmen empfehlen.

Die passende Lösung richtet sich nach der Ursache und dem Ausmaß der Beschwerden.

Mögliche Maßnahmen sind:

  • Regelmäßige Bildschirmpausen
  • Bewusstes Blinzeln
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Verbesserung des Raumklimas
  • Geeignete Tränenersatzmittel
  • Optimierung der Kontaktlinsenversorgung
  • Spezielle Brillengläser für Bildschirmarbeit

Oft lassen sich die Beschwerden bereits durch kleine Veränderungen im Alltag deutlich reduzieren.

Wenn die Beschwerden regelmäßig auftreten oder die Lebensqualität beeinträchtigen, empfiehlt sich eine professionelle Abklärung.

Insbesondere bei:

  • dauerhaft geröteten Augen
  • häufigem Brennen oder Stechen
  • wiederkehrend verschwommenem Sehen
  • Problemen beim Kontaktlinsentragen

kann eine individuelle Beratung helfen, die Ursache zu finden und den Sehkomfort spürbar zu verbessern.

Denn gesunde Augen fühlen sich nicht nur besser an – sie ermöglichen auch entspanntes und komfortables Sehen im Alltag.